Jahresbericht 2005/2006

Unser Jahresbericht gibt themenspezifische Einblicke in unsere vielgestaltigen Arbeitsfelder

Jahresbericht 2005/2006

Titelblatt des Jahresberichts 2005/2006

Probst Klaus Funke

Propst Klaus Funke
Regionaldechant
Vorstandsvorsitzender

Textfeld:

Diakon Manfred Becher
Geschäftsführer

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,

Was wird aus der Caritas, wenn der Sozialstaat schrumpft?
Auch im Berichtszeitraum haben wir es ganz hautnah erlebt, Kommunen, Region, Land und Bund kommunizieren gebetsmühlenartig: Wir haben kein Geld!
Die Einsparungen bei Förderung, Finanzierung, Bezuschussung sozialer Dienste und Projekte laufen auf allen Ebenen unseres Verbandes ab.
Die Folge: als katholischer Wohlfahrtsverband müssen auch wir uns dem Markt beugen, um den Opfern des Marktes mit unseren Mitteln und Möglichkeiten beizustehen.
Über viele Jahrzehnte hat die Caritas dem Staat die Fürsorge in vielen sozialen Bereichen abgenommen. Doch jetzt soll der Sozialstaat schlanker werden, und Nächstenliebe muss sich rechnen.

Unsere Antwort für unseren Verband kann daher nur lauten: Wir müssen klar, profiliert und erkennbar auftreten - effektiv nach innen und profiliert nach außen.
Zu dieser Handlungsmaxime gehört zunächst einmal, dass man sich nüchtern mit den herrschenden ökonomischen Realitäten auseinander zu setzen hat,
wir aber gleichfalls dem biblischen Auftrag gerecht werden müssen und diakonische Arbeit als Dienst am Leben in der Nachfolge Christi begreifen.

Im Berichtszeitraum haben wir eine ganze Reihe innovativer Strategien entwickelt und realisiert.
Beispielhaft möchten wir hier an dieser Stelle anführen unser landesweit beachtetes CARITAS FORUM DEMENZ, das wir im März 2005 eröffnet haben.
Mit gezielten Aktionen und Kampagnen sind wir im Berichtszeitraum regelmäßig werbend und informierend in der Öffentlichkeit aufgetreten. Und mit unserer neugestalteten, zweimonatlich erscheinenden Zeitung Profil haben wir unser Verbandsprofil ganz bewusst und offensiv geschärft. „Tue Gutes, rede, schreibe und informiere darüber“ - mit diesem Wahlspruch treten wir auf dem hart umkämpften Markt der sozialen Anbieter an.

Auch wenn sich die soziale Landschaft im Jahre 2005 wieder stark verändert hat, so ist das Engagement der Caritas geblieben.
Finanziellen Engpässen und Kostenreduzierungen zum Trotz, setzen wir weiter auf kreative und innovative Lösungen. Denn gerade in Zeiten der sich verschärfenden sozialen Not ist uns unser christlicher Auftrag, Not sehen und handeln - mit Leidenschaft und Kompetenz wichtiger denn je.

Dank sagen wir den hauptamtlich und ehrenamtlich bei der Caritas Mitarbeitenden für ihre hervorragende Arbeit, ihr beherztes und kompetentes Helfen.
Unser Dank gilt auch den vielen Spenderinnen und Spendern, den kooperierenden Partnern in Kirche, Politik, Behörden und Verwaltung für ihre tatkräftige und großzügige Unterstützung der Caritas-Arbeit.

Ihnen allen wünschen wir eine informative und interessante Lektüre.

Hannover, im Oktober 2006

Propst Klaus Funke                  Diakon Manfred Becher
Regionaldechant                      Geschäftsführer
Vorstandsvorsitzender



Unseren Jahresbericht senden wir Ihnen gerne kostenlos zu.

Download Leseprobe (PDF)

Inhalt:
„Die Zeit ist schwierig, aber es ist unsere Zeit“
„Deus Caritas est - Papst-Enzyklika zeigt neue Wege“
„Qualität und Finanzen im Dauerspagat“
„Menschen in der Illegalität“
„Mit dem CARITAS FORUM DEMENZ Neuland betreten“