W E I H N A C H T E N 2 0 0 7 |
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„Der Glaube ist ein Eingreifen Gottes.
Das Eingreifen aber setzt ein
Ergriffenwerden voraus.“
(Hl. Edith Stein)
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Stimmen Sie uns zu? Das Leben ist oft wie ein Versteckspiel.
Es ist spannend und herausfordernd.
Gleiches gilt für die Botschaft von Weihnachten.
Nachdrücklich wird dies in der Geschichte von einem kleinen Jungen, der tränenüberströmt zu seinem Großvater, einem jüdischen Rabbi, kommt. Der Rabbi fragt seinen Enkel, was denn los sei. Sie hätten „Verstecken“ gespielt, erzählt der Kleine, und er hätte sich so gut versteckt. Erst nach langer Zeit habe er gemerkt, dass ihn die anderen gar nicht mehr suchten. Da begann auch der Rabbi zu weinen und sagte: „Siehst Du, so geht es auch Gott. Er versteckt sich, und niemand sucht ihn.“
Hand aufs Herz! Wie oft haben wir selbst den Eindruck, Gott sei nicht da? Wie oft gehen wir durch unseren Alltagstrott und denken nicht einmal an Gott?
Doch Gott ist und bleibt ein zuvorkommender Gott. Das feiern wir denn auch an Weihnachten. Gott wird in Jesus Christus Mensch, um uns dort abzuholen, wo wir sind. Und er traut uns zu, dass wir die Botschaft Seiner Gegenwart in dieser Zeit und zu den Menschen von heute tragen.
Deshalb sollten wir es nicht vergessen: Weihnachten ist nicht einfach am 24. und 25. Dezember. Weihnachten ist überall und immer, wenn wir Menschen Ihm unsere Augen, Ohren und unser Herz öffnen.
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Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Weihnachten! Möge es ein schönes, friedliches und nachdenkliches Fest für Sie werden, an dem Sie an Leib und Seele zur Ruhe kommen und mit neuer Kraft, Gelassenheit und Vertrauen ins neue Jahr - Anno domini 2008 starten.
Propst Klaus Funke
Vorstandsvorsitzender |
Diakon Manfred Becher
Geschäftsführer |
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