INNER WHEEL CLUB Hannover unterstützt Straßenambulanz für Wohnungslose

Am Montag, den 13. Oktober 2008 fand die feierliche Einsegnung der neuen Straßenambulanz für Wohnungslose statt.





Diakon Manfred Becher segnet das neue Fahrzeug

: „Engel sollen Euch begleiten“ Dank an die ehrenamtlichen Ärzte, Helfer und Fahrer.

Von links nach rechts: Diakon M. Becher, C.Manns (Inner Wheel), Dr. U. Lange (Leitende Ärztin),
B. Selge (Inner Wheel), Propst M. Tenge


Grund zum Feiern gab es am Montag, den 13. Oktober 2008.
Durch eine großzügige Spende in Höhe von 14.550 Euro des Inner Wheel Clubs Hannover konnte ein neues Fahrzeug für die Straßenambulanz für Wohnungslose angeschafft werden.

Im feierlichen Rahmen wurde der neue umgebaute Ford durch den Geschäftsführer des Caritasverbandes Hannover e. V., Herrn Diakon Manfred Becher und im Beisein des neuen Propstes für die Katholische Region Hannover, Herrn Martin Tenge, eingesegnet.

„Der Herr befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf deinen Wegen.“ Psalm 91,11-12
„Die Engel des Herrn sollen Euch begleiten und sie mögen immer so schnell fliegen, wie Sie mit dem neuen Fahrzeug fahren können.“
So der Wunsch des Geschäftsführers an die anwesenden Ärzte, Helfer und Fahrer, die als ehrenamtliche Mitarbeiter des Projekts mehrmals wöchentlich unterschiedliche soziale Brennpunkte in Hannover anfahren, um vor Ort Wohnungslose ambulant medizinisch zu versorgen.

Manfred Becher bedankte sich bei den Mitarbeitern für ihren engagierten Einsatz und beim Inner Wheel Club Hannover, vertreten durch Frau Cornelia Manns und Frau Barbara Selge, für die große finanzielle Unterstützung.

Seit Anerkennung der Straßenambulanz als Institutsambulanz unter der Leitung von Frau Dr. Ursula Lange im Jahr 2002 konnten mehr als 8.000 medizinische Behandlungen durchgeführt werden. Im Jahr 2007 waren es alleine 1.976 und für das Jahr 2008 werden weit mehr als 2.000 erwartet.

Die Straßenambulanz für Wohnungslose hat sich mittlerweile zu einem festen Angebot in Hannover etabliert und ist im Stadtbild Hannovers nicht mehr wegzudenken. Das Projekt schließt durch seinen niedrigschwelligen Ansatz eine wichtige Lücke in der gesundheitlichen  Regelversorgung. 

Mehr Informationen zur Straßenambulanz finden Sie hier