
Titelblatt des Jahresberichts 2007/2008

Propst
Klaus Funke
Regionaldechant
Vorstandsvorsitzender

Diakon
Manfred Becher
Geschäftsführer
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Aus dem Vorwort
das Jahr 2007 ist für uns als Caritas ein ganz besonderes
Jahr gewesen. Feierten wir doch den 800. Geburtstag
einer großen Caritas-Persönlichkeit, der Heiligen
Elisabeth von Thüringen, bekanntlich die Schutzpatronin
der Caritas. Diese besondere Heilige hat uns
allen eindrucksvoll vorgelebt, was Caritas meint: Eine
Nachfolge Jesu Christi ohne Nächstenliebe ist nicht
denkbar.
Das Leben der heiligen Elisabeth ist dabei eine Ermutigung,
eine Einladung an uns alle, an der Sache
Gottes im Hier und Heute mitzuwirken und alles
daran zu setzen, dass es Menschen in Not besser geht.
Jeder mit den Talenten und Möglichkeiten, die er hat.
Dass unser aller Einsatz nötiger denn je ist, sehen wir
als Caritas tagtäglich. Die Not wächst, in unserem
Land, genauso wie vor der Haustür in Stadt und
Region Hannover. Immer öfter kommen Menschen
zu uns in unsere Beratungsstellen, weil sie sich Miete
und Energiekosten nicht mehr leisten können. Wenn
die Dinge des täglichen Bedarfs teurer werden, trifft
das Haushalte mit geringen Einkommen ganz hautnah.
Besonders gefährdet, in die Armut abzurutschen sind:
Kinder aus Hartz IV-Haushalten, Alleinerziehende,
kinderreiche Familien, Migranten, Langzeitarbeitslose.
Ein Armutszeugnis für unser reiches Land! Damit
dürfen wir uns nicht abfinden. Es gilt, hinzusehen,
nicht wegzusehen und zu handeln!
Nächstenliebe ist nicht nur der Auftrag jedes Christen,
sondern der ganzen Kirche. Sehr beeindruckend entfaltet
dies Papst Benedikt XVI. in seiner ersten Caritas-
Enzyklika. Dort unterstreicht er, dass der Dienst am
Nächsten eine Berufung aller Gläubigen und der
ganzen Kirche ist.
„Die Kirche kann den Liebesdienst so wenig ausfallen
lassen, wie Sakrament und Wort.“ Erst in der Einheit
von Diakonie, Liturgie und Verkündigung realisiert
sich die Kirche in ihrer Berufung.
Wichtig ist uns, Ihnen an dieser Stelle ganz herzlich
zu danken. Unser Dank geht zuerst an unsere engagierten
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihren
unersetzbaren Einsatz für Menschen, die Hilfe, Unterstützung
oder Bildung benötigen. Dann an die
ehrenamtlich tätigen Mitglieder unseres Vorstandes
und Aufsichtsrates, die eine große Verantwortung für
eine erfolgreiche Zukunft des Verbandes übernommen
haben.
Der Dank gilt auch unseren geschäftlich und freundschaftlich
verbundenen Partnern und den vielen
ehrenamtlich Tätigen, die aktiv an dem Ziel einer
lebenswerten Gesellschaft mitarbeiten.
Als Caritas Hannover versprechen wir Ihnen, dass
wir uns auch im laufenden Jahr weiter für die Menschen
in Stadt und Region Hannover gemäß unserem
Leitwort „Mit Leidenschaft und Kompetenz“ einsetzen
werden. 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Zum
Wohle von vielen Tausend Menschen.
Wir danken Ihnen allen für Ihr Interesse und Ihre
Unterstützung für unsere Arbeit für Menschen in Not,
die Sie auf den nächsten Seiten nachlesen können.
Hannover, im August 2008
Propst Klaus Funke Diakon
Manfred Becher
Regionaldechant Geschäftsführer
Vorstandsvorsitzender
Unseren Jahresbericht senden wir Ihnen gerne kostenlos zu.
Download Leseprobe (PDF)
Inhalt:
Vorwort
Menschen und Momente – Einblicke in das Jahr 2007
Geschäftsführung
Ein Kreuz, das Flammen schlägt – Unsere Geistes- und
Lebenshaltung
Kirche, Caritas und Geld
Dienstgemeinschaft in schwierigen Zeiten – Prüfstein
kirchlicher Gemeinschaft
Abteilung Kinder und Familie
Konstanz – Weiterentwicklung – Vertiefung
Familienzentrum St. Maximilian Kolbe
25 Jahre Spielhaus
Kunst im Kindergarten
Bei uns wird jeden Tag frisch gekocht
Zahlen und Fakten
Abteilung Soziale Dienste
Wegbegleiter
Willkommen – Welcome – Benvenuto
Deutsche Gesetze
Solidaritätserfahrung in der Gruppenarbeit
Geschafft: Zertifikat Qualitätsmanagement
„Und wer hilft mir?“ – Pflegende Angehörige im Spannungsfeld
zwischen Fürsorge und Selbstsorge
„Ich war so erleichtert zu wissen, ich bin nicht allein!“
Hartz IV – Armut auf mehr Menschen verteilt
Zahlen und Fakten
Caritas-Seniorendienste Hannover gGmbH
Ein herzlicher Empfang
Pflege ist Beziehungsarbeit
Gelebte christliche Seelsorge
Angehörige als Partner
Der Alltag eines Heimleiters
Alltagsbegleiter im Einsatz
Zahlen und Fakten
Stabsstellen
Qualitätsberichte – Tansparenz ist erste Unternehmenspflicht
Gemeindecaritas – ein Weg, der im Gelände versandet?
Senioren – Orte, Engagement und offene Fragen
„Balu und Du“
Verwaltung und Administration
Seniorendienste ausgliedert, Beratungsstellen und Kindertagesstätten
auf erfolgreichem Kurs
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