Hannover hat jetzt ein Psychoonkologisches Krebsberatungszentrum

Eröffnung am 11.03.2009

Eröffnung der Krebsberatung
Von links: Astrid Becker-Woitag, Propst Martin Tenge, Hannelore Dröge, Susanne Lampe, Familienministerin Mechthild Ross-Luttmann, Caritas-Geschäftsführer Gerhard Jürgens, Sabine Malinka

Eröffnung der Krebsberatung
Gerhard Jürgens (Geschäftsführer des Caritasverbandes Hannover e. V.)

Eröffnung der Krebsberatung
Mechthild Ross-Luttmann (Niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit)

Eröffnung der Krebsberatung
Von links: Hannelore Dröge, Sabine Malinka, Astrid Becker-Woitag, Susanne Lampe (Das Team des Krebsberatungszentrums)

Eröffnung der Krebsberatung
Etwa 60 geladene Gäste freuten sich über den Erfolg der Caritas-Krebsberatung

Eröffnung der Krebsberatung
Bernd Strauch, Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover

Eröffnung der Krebsberatung
Martin Tenge, Propst und Regionaldechant von Hannover

Eröffnung der Krebsberatung
Dr. med. Jochen Wysk, Facharzt für Onkologie und Hämatologie, Vertreter der Niedersächsischen Krebsgesellschaft

Eröffnung der Krebsberatung
Marita Bohm, Selbsthilfegruppe für Frauen mit Brustkrebs oder gynäkologischer Krebserkrankung

Eröffnung der Krebsberatung
Petra Born, Selbsthilfegruppe Lymphome und Leukämie

Ministerin Ross-Luttmann ist stolz auf Caritas-Krebsberatung

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wurde am Mittwoch, den 11.03.2009 das neue erweiterte Krebsberatungszentrum der Caritas Hannover eröffnet.

Als eine von bundesweit 14 Beratungsstellen wurde die Caritas Krebsberatungsstelle in das Förderprogramm der Deutschen Krebshilfe aufgenommen und kann nunmehr zum regionsweiten Kompetenzzentrum ausgebaut werden.

Mit einer Förderung von 500.000 Euro über den Zeitraum von drei Jahren können, die von den anwesenden Rednern und Gästen hochgelobten Beratungs- und Gruppenangebote der Krebsberatung weiter ausgebaut werden.

„Das neue Zentrum soll unter anderem als zentrale Vernetzungs- und Vermittlungsstelle fungieren. Innerhalb von drei Jahren wird eine Versorgungsstruktur aufgebaut mit dem Ziel, diese mittelfristig in die Regelfinanzierung durch die Kostenträger zu überführen.“ So dem Grußwort der Deutschen Krebshilfe entnommen. Das Krebsberatungszentrum hat den Auftrag, als Vorreiter an einem bundesweit flächendeckenden Konzept psychosozialer Krebsberatung mitzuarbeiten.

Familienministerin Mechthild Ross-Luttmann betonte in ihrer Rede, dass die Diagnose „Krebs“ jeden treffen kann und forderte alle auf, die Möglichkeiten der medizinischen Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig wahrzunehmen.
Jährlich erkranken bundesweit 430.000 Menschen neu an Krebs; alleine in Niedersachsen gibt es 40.000 Neuerkrankungen pro Jahr.

Mit den Worten: „Wir können stolz sein, dass es Ihnen gelungen ist, ausgewählt zu werden als eine von 14 Beratungsstellen bundesweit. Ihr hervorragendes Konzept hat dafür den Ausschlag gegeben,“ wandte sich Ross-Luttmann direkt an das Team der Caritas. „Es ist gut und wichtig, dass Hilfe suchende Menschen hier auf hochqualifizierte, engagierte und einfühlsame Mitarbeiterinnen treffen,“ so die Ministerin.

Krebs sei nicht nur ein medizinisches Problem, sondern beträfe immer den ganzen Menschen und sein soziales Umfeld. Darin waren sich alle Veranstaltungsteilnehmer aus Politik, Medizin, Selbsthilfe und der Palliativ- und Hospizarbeit einig.

Auch Bernd Strauch, Bürgermeister und Vertreter der Landeshauptstadt Hannover betonte in seinem Grußwort: „Wir als Stadt haben ein riesiges Glück und wir können uns darin sonnen, dass die Caritas mitten in der Stadt, in der Grupenstraße, dieses Krebsberatungszentrum vorhält.

Er wünschte dem Team sowohl im Namen des Oberbürgermeisters als auch im Namen aller Bürger der Stadt Hannover weiterhin viel Kraft und Energie für die zukünftigen Aufgaben.

Hannelore Dröge, Leiterin des Krebsberatungszentrums, wies bei der Vorstellung des Teams darauf hin, dass das selbstgesetzte Ziel, die Patientenversorgung in Stadt und Region Hannover zu verbessern, nunmehr auf Grund der neuen Förderung erreichbar wäre.

„Unser Ziel ist es, die vorhandenen Angebote zu erweitern und mit Hilfe unserer Kooperationspartner auch das Hilfenetzwerk für Krebserkrankte und Angehörige weiter auszubauen,“ so Dröge.

Als ein erster Schritt ist die Einrichtung eines „Runden Tisches Psychoonkologie“ geplant und ,so die als Familientherapeutin und Psychoonkologin im Zentrum tätige Sabine Malinka, ein „Angebot speziell für junge Patientinnen“.

Malinka weiter: „Mit der geplanten Homepage www.krebsberatung-hannover.de soll eine weitere Informationsplattform sowohl für Betroffene, Angehörige als auch für Kooperationspartner und Interessierte entstehen.“

Sie erreichen das Caritas-Krebsberatungszentrum in der Grupenstraße 8 täglich von 08:00 Uhr – 12:00 Uhr unter der Telefonnummer: 0511/270739-63.

Mehr Informationen zum Krebsberatungszentrum hier.