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Einen besonderen Grund zum Feiern, gab es am Donnerstag, den 19.08.2010 in der Kindertagesstätte St. Vinzenz, die bereits seit vielen Jahren im Treffpunkt Allerweg im Stadtteil Linden-Süd beheimatet ist. Seit nunmehr einem Jahr arbeitet das Team der Einrichtung erfolgreich als Familienzentrum und somit als wichtiger Knotenpunkt für Kinder und Eltern im Stadtteil.
Die 50 geladenen Gäste, darunter Bezirksbürgermeisterin Barbara Knoke und Pfarrer Dr. Wolfgang Beck von der Kirchengemeinde St. Godehard, wurden von singenden und trommelnden Kindern begrüßt und konnten sich nach den einleitenden Worten von Inka Deppe-Suhr, Leiterin der Einrichtung, bei einem Rundgang einen Eindruck von der Einrichtung und von den vielen Angeboten, Aktivitäten und laufenden Projekten in der Arbeit mit Eltern und Kindern verschaffen.
Familienzentren sollen besonders die frühkindliche Erziehung unterstützen, die Eltern in die Bildungsarbeit mit einbeziehen und sich für Familien im Stadtteil öffnen. Das Familienzentrum soll der „Knotenpunkt“ in einem neuen Netzwerk werden, das Kinder individuell fördert und Familien umfassend berät und unterstützt.
Im August 2009 wurde die Kindertagesstätte St. Vinzenz in das Programm der Landeshauptstadt Hannover aufgenommen und wird mit 40.000 Euro jährlich unterstützt. Aber was hat sich denn nun nach nur einem Jahr in der Einrichtung geändert?
Elke Njai, seit August 2009 neue Koordinatorin des Familienzentrums, beschreibt die Veränderungen so: „Neben den unterschiedlichsten zusätzlichen Angeboten hat die Einrichtung durch die Entwicklung zum Familienzentrum einen anderen Stellenwert erfahren und vielfältige Kooperationen mit anderen sozialen, gesundheitsfördernden und beratenden Einrichtungen sind möglich geworden. Das Konzept der Familienzentren und die Philosophie, die dahinter steckt, festigen die Pädagogik im Familienzentrum St. Vinzenz. Die Stärken der Kinder und der Eltern werden in den Blick genommen, um sie dort abzuholen, wo sie stehen. So können Erziehungspartnerschaften eingegangen werden und ein gemeinsames Bildungsverständnis erlebt und gelebt werden.“
Die Gäste des kleinen Jubiläumsfestes freuten sich über den Erfolg der Einrichtung nach nur einem Jahr und es entstanden rege Diskussionen im großen Saal des Treffpunkt Allerweg, der eindrucksvoll mit Bildern einer Kreativwerkstatt für Eltern dekoriert war. Rege Diskussionen auch über die Wünsche, die Einrichtungsleiterin Inke Deppe-Suhr in Ihrer Ansprache den Gästen mit auf den Weg gab: „Wir als Familienzentrum wünschen uns einen Standort im Allerweg, um bedarfsgerechter und gezielter Beziehungsarbeit und eine Angebotsstruktur ausbauen zu können. Insbesondere ist es unser Ziel, die Familien so früh wie möglich begleiten zu können. Der Bedarf an Krabbelplätzen ist in unserem Stadtteil sehr hoch, daher wollen wir zeitnah auch Krabbelkinder betreuen können und hoffen auf die Unterstützung durch die Politik und den Stadtteil. Ein erster Schritt ist getan und wir freuen uns Familienzentrum geworden zu sein. Jetzt hoffen wir, dass die Landeshauptstadt Hannover immer mehr Betreuungseinrichtungen zu Familienzentren umwandelt.“
Zum Abschluss der Veranstaltung konnten sich dann Dank der Hilfe und Unterstützung vieler Eltern, Kinder, Eltern, Mitarbeiterteam und Gäste am internationalen Buffet stärken.
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